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Pädagogik |
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Pädagogik der DPSG Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg ist ein Erziehungsverband, der Kinder und Jugendliche dabei unterstützt, sich zu eigenständigen Persönlichkeiten zu entwickeln. Dabei stehen drei Prinzipien im Vordergrund, die bereits der Gründer der Pfadfinderbewegung, Lord Robert Baden-Powell, geprägt hat.
Unsere Erziehungsprinzipien 1. "Paddle your own canoe" Kinder und Jugendliche sollen zunehmend eigenständig entscheiden und handeln können.
2. "Learning by doing" Dieses Konzept der aktiven Erziehung will es jungen Menschen ermöglichen, aus Erlebnissen und Erfahrungen einen Gewinn an Kenntnissen, Fertigkeiten und Lebenseinstellungen zu ziehen. Entdecken, Erproben und Handeln fördern den Prozess, sich der Welt mit offenen Augen zuzuwenden.
3. "Look at the boy/girl" Unsere Arbeit orientiert sich an den Bedürfnissen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ihre Entwicklung und Interessen stehen im Vordergrund pfadfinderischer Erziehung.
Die Stufenpädagogik Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden in vier verschiedenen Altersstufen durch geschulte ehrenamtliche Leitungskräfte betreut und begleitet. Die jeweiligen Programme und Angebote sind passend zum Alter der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausgelegt und orientieren sich deutlich an der Entwicklung der Pfadfinderinnen und Pfadfinder.
Die vier Altersstufen:
Der Weg über die vier Altersstufen bietet jedem Mitglied die Chance, sich in und mit der Gruppe zu entwickeln. Im Wechselspiel mit der Dynamik der Gruppe, ihren Plänen, Erlebnissen und deren Reflexion kommt die Persönlichkeit jedes Einzelnen mehr und mehr zur Entfaltung. Im Entdecken, Ausprobieren, Wagnis und Unterwegssein werden Kinder und Jugendliche ermutigt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Leiterinnen und Leiter Volljährige Leiterinnen und Leiter begleiten dabei die Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg. Dabei geben sich die Georgspfadfinder einen eigenständigen Erziehungsauftrag. Sie wollen ihre Mitglieder in einer kritischen Weltsicht erziehen und einen Freiraum für den Entwurf neuer Ideen schaffen. Sie greifen Bedürfnisse und Fragen von Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf (Anwalt von Kindern und Jugendlichen) und zeigen Perspektiven einer Lebensgestaltung, die weder zu Desinteresse und Resignation noch zu unkritischer Anpassung führen. Dafür werden die ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter in verschiedenen Ausbildungsveranstaltungen geschult.
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